Willkommen bei der SPD Scheeßel

Scheeßel 2025 – Zukunft gestalten

SPD-Kandidaten wollen frischen Wind in den Rat bringen

„Unser Ziel war es, den SPD-Ortsverein aktiver aufzustellen und mit neuen Mitstreitern in die Kommunalwahl zu gehen“, berichtet Marc Ostrowski, der gemeinsam mit Claudia Kröger im Februar letzten Jahres den Vorsitz in Scheeßel übernahm. „Das ist uns gelungen, wir treten mit neuen und engagierten Kandidaten an, die frischen Wind in den Gemeinderat bringen“, freut sich Claudia Kröger. Viele unterschiedliche Berufe der Kandidaten bringen Erfahrungen und Kenntnisse ein.

„Die Pandemie stellte uns wie alle vor besondere Herausforderungen“, erläutert der Vorsitzende die Situation. Eine oder einen geeigneten Kandidaten für die Bürgermeisterwahl zu finden, stellte sich als schwierig heraus, zumal ein hoher Einsatz gefordert ist, der oft in acht Stunden nicht zu erledigen ist. „Wir akzeptieren daher die die Kandidatin als Verwaltungsfachfrau und freuen uns auf ihre unparteiische Amtsführung“, so Ostrowski.

„Wir wollen daher umso heftiger darum kämpfen, stark im Gemeinderat vertreten zu sein, um für die beste Ideen für Scheeßel streiten zu können“, ergänzt Claudia Kröger. Dazu passt das Motto der Scheeßeler Sozialdemokraten: „Scheeßel 2025 – Zukunft gestalten“. Die 17 Gemeinderats-Kandidaten der SPD wollen sich Scheeßels Zukunftsfragen stellen und eine konstruktive Zusammenarbeit mit den anderen Gruppen im Rat anstreben.

Ostrowski: „Durch die Pandemie sind wir verstärkt über die Zeitungen und die digitalen Medien in den Austausch mit den Bürgern gegangen. Dabei stießen auch neue Ratsinteressenten zu uns, worüber wir uns sehr freuen. Gemeinsam mit diesen haben wir die Rückmeldungen, Anregungen und geschilderten Probleme in zwei Klausuren aufgearbeitet, die in unser Wahlprogramm mündeten. Die Arbeitsschwerpunkte wollen wir nach der Wahl auch in den Ortsräten und im Gemeinderat vertreten.

„Gut gefallen hat uns beispielsweise die breite Beteiligung der Bürger in den Nachbarkommunen wie Sottrum 2030“, bringt Ostrowski ein Praxisbeispiel ein. Er weist auf die von der Sparkasse beauftragte Pestel-Studie 2004 hin, die den Wohnschwerpunkt Scheeßels herausarbeitete und für die nächsten 10 Jahre 580 Baurechte anregte. „Was ist daraus geworden und wie können wir die Themen weiterentwickeln?“ fragt der Kommunalpolitiker. Die beiden Vorsitzenden glauben, dass es Zeit für ein neues Konzept mit aktuellen Zielen ist.

Dabei geht es auch um Förderprojekte, an denen es teilzunehmen gilt. „Allerdings sind die Fristen zwischen Bekanntgabe und Abgabefrist oft sportlich kurz“, ärgert sich Ostrowski. Daher ist es sinnvoll, wenn die Gemeinde darauf eingestellt ist und bereits ein Rahmenkonzept für die Zukunft bereithält. „Dann ist es möglich, schnell auf den Förderzug aufzuspringen“, sind sich die beiden Vorsitzenden einig. Dauerbrenner sind dabei die Kinderbetreuung und die immer noch schleppende Bauland-Entwicklung. Bei der Betreuung wird die Kommunalpolitik immer wieder von der schnellen Auslastung der Einrichtungen eingeholt. Claudia Kröger: „Der steigende Bedarf durch Geburten und Zuzug muss mit zeitgleicher Planung bedacht werden, damit eine umfassende Kinderbetreuung ermöglicht wird!“ Notlösungen in angespannter Lage sollen so zukünftig vermieden werden. Das gleiche gilt für die Baulandentwicklung mit Schwerpunkt auf die Innenverdichtung.

Ähnlich sieht es auch beim Thema Jugend und Freizeit aus. Ostrowski ärgert sich: „Nachdem auf der Skateranlage einige marode Gerätschaften entfernt werden mussten, wirkt die Anlage sehr trostlos.“ Es wurde zwar Geld für eine Neuausstattung in den Haushalt eingestellt, die Summe aber Jahr für Jahr ohne Umsetzung übertragen. „Es fehlt ein Konzept“, so Ostrowski. Ein kurzer Blick in die Nachbarschaft nach Rotenburg zeigt, wie es anders geht. Unter Einbezug der zukünftigen Nutzer und externer Fachleute wurde eine zukunftsfähige und nachhaltige Anlage erbaut. Für die Jugend ist das ein echter Mehrwert, ist Ostrowski überzeugt. Auch Kultur und Vereine sollen auf diese Weise mehr unterstützt werden.
Einige Beispiele, die auf der Agenda der Sozialdemokraten stehen, die hoffen gestärkt aus der Kommunalwahl hervorzugehen und ihre Ziele mit einer engagierten Mannschaft umsetzen zu können. Das Potential dafür ist da, sind sich die beiden Ortsvereinsvorsitzenden sicher.